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Haartransplantation Erfahrungsbericht – Meine Erfahrungen mit der Haarverpflanzung

Hi, ich bin Andre – und hier stelle ich dir alle meine Barthaartransplantation Erfahrungen und die Erkenntnisse aus der Haarverpflanzung am Kopf zur Verfügung. Ich habe die Operation selbst hinter mir und bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Mir ist es wichtig, dass du ein möglich klares Bild von den Abläufen des Eingriffs bekommst. Mit diesem Erfahrungsbericht möchte ich dir auch mögliche Fragen oder Sorgen rund um den Eingriff nehmen und dir die Entscheidung leichter machen.

  1. Entscheidung
  2. Zeit vor der Operation
  3. Die Operation
  4. Zeit nach der Operation
  5. Endergebnis

Hinweis: Wenn du Fragen hast, kannst du einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag dalassen oder mich direkt anschreiben.

Erfahrungen mit der Entscheidung für die Barthaartransplantation

Wir ihr oben im Titelbild sehen könnt, hatte ich wirklich sehr weit fortgeschrittene Geheimratsecken und auch mein Bart war leider an vielen Stellen undicht. Mich hat das schon immer gestört, daher habe ich es erst einmal mit Shampoo probiert. Doch als meine Stirn immer höher wurde und ich mich einfach schlecht gefühlt habe, wurde es Zeit, etwas zu unternehmen. Von der Haartransplantation hatte ich dann bei einem Gewinnspiel mitbekommen, an dem ich teilgenommen habe. Glücklicherweise habe ich es gewonnen, sodass ich mir auch noch die Kosten (etwa 2000€) für den Eingriff sparen konnte. Ab dem Zeitpunkt war war die Grübelei natürlich vorbei – es war klar: ich mache die Haartransplantation jetzt.

Erfahrungen in der Zeit vor der Haartransplantation

Als klar war, dass ich sowohl die Barthaartransplantation, als auch die Haartransplantation auf der Kopfhaut machen werde, wurde es dann schon auch ziemlich schnell konkreter. Diese Erfahrungen mit den Abläufen vor der Haartransplantation möchte ich dir jetzt hier näher bringen.

Erstgespräch

So wie mit gesamten Ablauf der OP waren auch meine Erfahrungen beim Erstkontakt mit Elithairtransplant in Berlin richtig gut. Nachdem wir uns kennengelernt hatten, wurde erst einmal mein Haar genauer beurteilt. Die Experten vermuteten, dass das ich ausreichend viele Spenderhaare im Hinterkopf zur Verfügung hatte. Ausreichend, um sowohl meine großen Geheimratsecken, als auch die Lücken in meinem Bart auffüllen zu können.

Im Erstgespräch wurden dann auch gleich ein paar Bilder von meinem Haarbild gemacht, die dem Arzt in der Haarklinik in Istanbul zur Ansicht zugeschickt wurden. Dann am Ende entscheidet er, ob ich für die Operation geeignet bin. Die Experten von Elithairtransplant haben sich dann schon nach zwei Tagen mit der Meinung des Arztes bei mir gemeldet. Das Ergebnis: Ich bin sehr gut für die Haarverpflanzung geeignet.

„Yes, es kann losgehen!“, dachte ich mir.

Terminfindung

Mitte Januar habe ich meine Anfrage zur OP abgeschickt und das Erstgespräch erfolgt etwa eine Woche darauf. Meinen Termin für die Operation hatte ich Anfang März. Von Seiten der Haarklinik wäre es sogar noch schneller gegangen, doch meine eigenen Termine und die Flüge hatten es nicht anders zugelassen.

Die Terminfindung war übrigens auch sehr unkompliziert und ist folgendermaßen abgelaufen: Zunächst hat Elithairtransplant mir 2 oder 3 Wochen genannt, in denen noch viele Termine frei sind. Dann habe ich in einer für mich passenden Woche Flüge gebucht. Dabei musste ich darauf achten, dass ich am Vortag der OP nicht zu spät ankomme und am Tag der Nachuntersuchung nicht zu früh wieder abreisen musste. Schließlich gibt es bei der Operation sicherheitshalber auch eine Vor- und Nachuntersuchung. Schlussendlich musste ich also die Flüge so buchen, dass ich insgesamt 3 Tage vor Ort bin und insgesamt zwei Mal dort übernachte.

Vorbereitung auf die Haartransplantation

Die letzten Tage vor der Kopf- und Barthaartransplantation stieg meine Aufregung so langsam. Damit das Ergebnis wirklich genauso werden sollte, wie ich mir das vorgestellt habe, habe ich die folgenden Empfehlungen und Verbote der Haarklinik alle eingehalten:

  • Alkohol- und Kaffee-Verbot: Alkohol und Kaffee regen die Verblutung an und sowohl unmittelbar vor, als auch nach der Haartransplantation untersagt.
  • Rauch-Verbot: Nikotin belastet den Körper, insbesondere die Abwehrkräfte. Da das Immunsystem nach der OP eh schon geschwächt, bitte auf keinen Fall vor- und nachher rauchen.
  • Medikament-Verbot: Sowohl Medikamente die das Haarwachstum fördern, als auch andere Medikamente solltest du vorher nicht einnehmen. Falls doch, sprich das unbedingt mit den Ärzten ab.
  • Friseur-Verbot: Es ist gut, wenn der Arzt deine ganze (oder übergebliebene) Haarpracht sehen kann. Deshalb solltest du am besten im Vorfeld der OP nicht zum Friseur gehen.
  • Sonnenbrand-Verbot: Sowohl unmittelbar vor als auch einige Monate nach der Haarverpflanzung darf man sich keinen Sonnenbrand zu ziehen.
  • Einmalunterlagen besorgt: Ich habe mir im Vorfeld schon Einmalunterlagen besorgt, weil die Betäubungsflüssigkeit beim Schlafen auf dem Rücken langsam aus dem Hinterkopf austritt. So ist die Wunde nicht mit dem Kopfkissen verklebt. Ganz wichtig!
  • Urlaub: Ich hatte die Operation, wo es in der Uni gerade nicht so viel los war. Ich brauche mir zwar keinen Urlaub nehmen – aber ich kann jedem Arbeitnehmer empfehlen, sich 2 Wochen nach der OP zu blocken.

Weitere Empfehlungen

Hier sind noch einige weitere Empfehlungen und Tipps zur Vorbereitung, basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen mit der Barthaartransplantation:

  • Reisepass/Personalausweis mitnehmen (ein Visum ist für Deutsche nicht notwendig)
  • Abholungstreffpunkt mit Shuttle-Service kennen (hat Elithairtransplant mir vorher mitgeteilt
  • Einmalunterlagen besorgen (zum Schutz des feuchten Sendebereiches beim Schlafen nach der Operation absolut zu empfehlen!)
  • Bequeme Kleidung einpacken (bei der langen Operation auch sehr zu empfehlen – auch nach der OP bist du die meiste Zeit in deinem Hotel-Zimmer)

Erfahrungen mit der Haartransplantation in der Türkei

Das Warten hatte dann so langsam ein Ende. Mit Reisepass und bequemer Kleidung im Gepäck habe ich mich zum Flughafen aufgemacht. In die Türkei wollte ich ja immer schon einmal – dass ich dort ausgerechnet für eine Schönheitsoperation hinfliege, hätte ich eher nicht gedacht.

Hier möchte ich dir nun meine Erfahrungen an den 3 Tagen in Istanbul schildern.

Tag 1 – Anreise und Blutuntersuchung

Einen Tag vor dem OP-Termin in Istanbul ging es dann in etwa 2 Stunden mit dem Flugzeug von Berlin in die Türkei. Wie versprochen, hatte mich direkt am Flughafen ein freundlicher Fahrer abgeholt, um mich zur Haarklinik bzw. zum Hotel zu fahren.

Klinik

Nachdem ich den Doktor und das Team kennengelernt hatte, wurde mir in der Haarklinik dann etwas Blut abgenommen, dass anschließend geprüft wurde. Das wird gemacht, um sicherzustellen, dass die OP kein unerwartetes Risiko für meinen Körper bedeutet. Die finale Bestätigung gibt’s dann immer am OP-Tag. Dann wurde ich noch zu meinem Zimmer im nahegelegenen Hotel begleitet.

Unterkunft

Auch das Hotel ist absolut top. Nachdem ich mir noch kurz angeschaut hatte, wo ich am nächsten Morgen vor der Barthaartransplantation noch ausgiebig frühstücken kann, bin ich dann auch in meinem Hotelzimmer verschwunden.

Ab der Ankunft in Istanbul war ich echt richtig aufgeregt. Zum einen, weil die Operation auch ein echt lebensverändernder Eingriff ist. Zum anderen, weil ich grundsätzlich Angst vor Operationen und Nadeln habe. In dem eingebetteten Video habe ich dir alle meine Gedanken und Erfahrungen vom Tag vor der Haarverpflanzung noch einmal geschildert. Klar war aber auch: meine Erfahrungen bis dahin waren schon einmal super. Die OP konnte kommen.

Tag 2 – Die Operation

Meine Aufregung war auf ihrem Höhepunkt, als ich morgens aufgewacht bin. Eine wirklich unangenehme Erfahrung – doch im Laufe des Tages sollte die Aufregung immer weiter in ein echt sicheres Gefühl abdriften.

Nach einem ausgiebigen und stärkenden Frühstück im Hotel bin ich dann zur vereinbarten Uhrzeit rüber in die Haarklinik, wo Dr. Balwi und sein Team schon auf mich warteten. Noch ein finales Gespräch mit dem Arzt in Begleitung der Dolmetscherin ob alles passt – und dann konnte losgehen.

Zunächst wurden mir die Haare komplett abrasiert – am Bart und auf dem Kopf. Dann bekam ich noch die ungeliebten Spritzen zur Betäubung. Es hat ein bisschen gezogen, aber das ging echt klar. Schließlich habe ich danach überhaupt nichts mehr gespürt. Kopfhörer rein – und die DHI Methode der Haartransplantation konnte beginnen.

Entnahme der Grafts

Erst einmal mussten mir Grafts aus dem Hinterkopf 4300 Grafts und den Seiten entnommen werden. Und zwar so, dass die Haare an der Stelle nachher nicht lückenhaft sind. Meiner Erfahrung nach hat die Entnahme etwa 3-4 Stunden gedauert, bevor ich dann ein leckeres Mittagessen bekommen habe. Es tat echt gut, zwischendurch mal wieder normal zu sitzen und zu stehen. Die Haare lagen dann sicher zwischengelagert auf dem Tisch. Schon ein bisschen strange anzusehen. Aber wenn es mir meine Haare wiederbringt, dann gern.

Einpflanzung der Grafts

Nachmittags wurden mir dann die Haare in die Lücken im Bart und in die Geheimratsecken implantiert. Mit einem speziellen Stift (Implanter), der die Haarwurzeln ganz ohne Einstich in die Kopfhaut einsetzen kann. Erst wurden so die Haare auf dem Kopf (3300 Grafts) und anschließend dann im Bart (1000 Grafts) eingesetzt. Nach knapp 4 Stunden war alles vorbei. Auch hier hatte ich wieder absolut keine Schmerzen. Da ich den ganzen Tag gelegen hatte, war ich froh, dass es dann irgendwann einmal vorbei war.

Nachdem ich noch einen Kopfverband auf der verwundeten Stelle am Hinterkopf bekommen hatte, wurde ich mit ein paar Anweisungen und einem Nackenkissen für die erste Nacht nach der Bart- und Kopfhaartransplantation ins Hotel entlassen. Schlafen durfte ich natürlich NUR auf dem Rücken, damit ich die verpflanzten Haare auf der Stirn und im Bart nicht beim Anwachsen gefährde.

Tag 3 – Nachkontrolle und Abreise

Auch die erste Nacht nach der Barthaartransplantation hatte ich dann überstanden. Das Schlimmste ist vorbei, könnte man sagen. Die erste Nacht war tatsächlich ein bisschen unangenehm, weil ich auch ein bisschen Angst davor hatte, mit dem verpflanzten Bereich (gerade am Bart) gegen meine Bettwäsche zu kommen. Doch durch das Nackenkissen am Hals schläft man eigentlich ziemlich stabil. Nach einem letzten Frühstück im Hotel bin ich dann wieder in die Haarklinik gegangen, damit der Arzt noch eine letzte Nachkontrolle vornehmen konnte. Dabei wurde mir zum einen der Verband abgenommen – und zum anderen bekam ich jetzt noch einmal alle Anweisungen zur Nachsorge nach der Operation. Dann habe ich ausgecheckt und wurde dann mit dem Shuttle-Service zurück zum Flughafen gefahren. Wieder angekommen in Deutschland endeten meine Erfahrungen mit der Operation selbst – doch zu diesem Zeitpunkt hat erst die richtig wichtige Phase nach dem Eingriff begonnen.

Barthaartransplantation Erfahrungen nach der OP

Die Barttransplantation ist vorüber, doch das Wichtigste kommt eigentlich jetzt erst: Die richtige Nachsorge. Gerade in dieser Zeit musste ich mich an so viele Anweisungen halten – vor allem was Pflege und Verbote angeht. Spezialshampoo und Lotion, nur auf dem Rücken schlafen und natürlich auch kein Kraftsport. Absolute Ruhe ist in dieser Phase angesagt, damit möglichst alle Haare anwachsen können und sich der eigene Körper schnell von der OP erholt.

Erfahrungen mit dem Haarwachstum nach der Operation

Um dir auch meine Erfahrungen mit dem Wachstum meiner Haare nach der Operation zu verbildlichen, siehst du dir einige Fotos und Videos der Zeit danach. Ich habe es grob in 3, 6, 9 und 12 Monate nach der OP eingeteilt. Laut Elithairtransplant soll nämlich nach einem Jahr das vollständige Ergebnis zu bewundern sein.

Nach 3 Monaten

Bis zum dritten Monat hatte ich noch ein bisschen Panik. Ich dachte, dass mir einige der verpflanzten Grafts auf dem Kopf herausgefallen sind – am Ende ist das allerdings ein normaler Prozess. Ab dem dritten Monat wurde die Haardichte dann tatsächlich immer größer. Als ich das gemerkt habe, war ich endgültig stolz über meine Entscheidung für die Haartransplantation. Die verpflanzten Haare am Bart sind schon etwas schneller gewachsen. Im eingebetteten Video kannst du erkennen, dass er nach meiner Barthaartransplantation auch nach drei Monaten schon sehr voll war.

Tipp: Bei mir sind die Haare am Bart und am Kopf wirklich ziemlich schnell gewachsen. Das lag mit Sicherheit auch an den sechs Sitzungen der PRP-Behandlung, denen ich mich in Berlin zur Förderung des Haarwachstums unterzogen habe. Dabei wird Blut entnommen, aufbereitet und unter die Haut gespritzt. Tat absolut nicht weh, aber hatte sicherlich auch seinen Anteil an der guten Entwicklung.

Nach 6 Monaten

Barthaartransplantation Erfahrungen nach etwa 6 Monaten

Wie man sieht, waren die Lücken ein halbes Jahr nach der Verpflanzung schon ziemlich dicht. Am Bart sowieso, aber jetzt auch auf dem Kopf. Ein richtig tolles Gefühl. Ich wollte die Haare dann einfach ein bisschen weiter wachsen lassen. Mit jedem Millimeter sieht das Haarbild dann nämlich noch besser aus, finde ich. Ab dieser Zeit war ich auch so richtig dankbar für diesen Eingriff.

Nach 9 Monaten

Das Video habe ich 8-9 Monate im Anschluss an die OP aufgenommen. Schau dir meinen Bart an, er ist echt mächtig gewachsen, oder? Mein Kopfhaar ist auch deutlich länger und voller geworden, finde ich. Ergänzend habe ich noch eine Schwarzkümmel-Kur für die Haare gemacht. Auch das wird sicherlich noch einmal etwas gebracht haben.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt hat es wieder richtig Spaß gemacht, in den Spiegel zu schauen. Die Haar- und Barthaartransplantation war also schon bis hierher eine tolle Erfahrung. Doch noch war das finale Endergebnis ja noch nicht einmal erreicht.

Nach 12 Monaten

Barthaartransplantation Erfahrungsbericht nach etwa 12 Monaten

Die Wartezeit hat sich gelohnt. Etwa ein Jahr nach der Kopf- und Barthaartransplantation ist vorbei und ich bin richtig happy. Sowohl am Bart, als auch im Gesicht sind meine Haare richtig voll. Da wo vorher nichts (mehr) war, ist plötzlich volles, kräftiges Haar. Ich war echt richtig stolz über meine Entscheidung für die OP. Und natürlich war ich auch Elithairtransplant und dem YouTuber Bartmann unglaublich dankbar. Vor allem, weil das transplantierte Haar vermutlich für mein ganzes Leben im eingepflanzten Bereich bleiben wird.

Im letzten Absatz dieses Erfahrungsberichtes erkläre ich dir gleich noch einmal etwas mehr zum Endergebnis.

Erfahrungen mit der Pflege

Wie gut die Haare am Bart und auf dem Kopf nachher aussehen, hängt vor allem daran, dass man sich an die empfohlenen Ratschläge zur Pflege hält. Das habe ich natürlich gemacht. Hier ein paar Beispiele und Empfehlungen:

  • Schlafen: Damit ich nach der OP gut schlafen kann, habe ich mir schon vorher Einmalunterlagen besorgt. Denn dadurch kommt der feuchte Spenderbereich nicht in Kontakt mit der Bettwäsche. An den ersten sechs Tagen durfte ich nur auf dem Rücken schlafen, dann auch auf der Seite. Nach 10 Tagen durfte ich wieder wie gewohnt schlafen.
  • Stirnband: Damit die Schwellung nicht abrutscht, musste ich ein enges Stirnband tragen. Nach etwa drei Tagen durfe ich es vorsichtig ablegen. Und Nachts habe ich es vorsichtig über meinen Bart nach unten gezogen.
  • Ernährung: Natürlich ist das kein MUSS. Aber ich habe auch meine Ernährung etwas angepasst und bewusst nährstoffreich gegessen. Dazu habe ich schon unmittelbar nach der Barthaartransplantation deutlich mehr Wasser als sonst getrunken.
  • Haarwäsche: Ungefähr zwei Wochen musste ich mich an die klaren Anweisungen der Ärzte zum Haare waschen halten. Für die Zeit habe ich von der Klinik ein spezielles Shampoo und eine Lotion bekommen. Spülen durfte ich nur mit einer Sprühflasche und Wasser.
  • Krusten: Im Empfängerbereich am Bart und natürlich auch auf der Kopfhaut hatte ich schon kurze Zeit nach der OP die typischen Krusten. Durch die Pflege mit der Lotion und dem Shampoo waren sie etwa nach 12 Tagen komplett verschwunden. Ganz ohne kratzen selbstverständlich.
  • Medikamente: Nach der Barthaartransplantation habe ich sowohl Antibiotika, ein Mittel gegen die Schwellung und falls nötig auch ein Schmerzmittel verschrieben bekommen.

Erfahrungen mit Verboten

Ganz wichtig waren auch die klaren Ansagen zu Verboten, die ich von der Klinik bekommen habe. Hier sind einige Beispiele, die meiner Erfahrung nach absolut nachvollziehbar sind:

  • Sport: Ich habe echt einige Wochen gewartet, bevor ich langsam mal wieder meine Laufschuhe angezogen habe.
  • Alkohol: Nach dem Eingriff habe ich etwa 3 Wochen keinen Schluck Alkohol getrunken.
  • Sauna: In der Sauna bin ich eh selten. Ich war etwa 8 Wochen nach dem Eingriff das erste Mal wieder drin.
  • Rasieren: 3 Monate lang habe ich weder meine Kopfhaut, noch meinen Bart rasiert. Die Gefahr ist zu groß, dass man die eingepflanzten Haare herausreißt.
  • Sonne: Ich war nach der OP für etwa 3 Monate nicht in der Sonne – weder mit meinem Bart, noch mit meinem Kopfhaar. Die heißen Strahlen hätten das Ergebnis gefährden können.
  • Kopfstoßen: Sowohl an der Heckklappe vom Auto, als auch bei jeder niedrigen Tür durch die ich gegangen bin, musste ich darauf achten, mir nicht die Rübe zu stoßen. Ansonsten können verpflanzte Haarwurzeln verloren gehen und das spätere Gesamtbild zerstören.

Erfahrungen mit dem Ergebnis nach der Haartransplantation

Jetzt weiß du fast alles über meine Erfahrungen mit der Barthaartransplantation und der Haarverpflanzung am Kopf. Doch eines weißt du noch nicht – nämlich, wie zufrieden ich schlussendlich mit der OP bin.

Ich bin mega glücklich mit meiner Entscheidung für die Bart- und Kopfhaartransplantation. Ich hätte es mir echt nicht besser erträumen können. Hier möchte ich dir noch ein paar Erfahrungen zum finalen Ergebnis mitteilen, die dich sicherlich interessieren:

  • Haardichte: Die verpflanzten Haare sind vielleicht nicht zu 100 Prozent so dicht, wie die natürlichen Haare auf dem Kopf, doch es kommt dem sehr sehr nahe und ist nicht erkennbar. Bei den Haaren am Bart kann ich tatsächlich gar keinen Unterschied feststellen. Einfach stark.
  • Haardicke: Am Bart sind die Haare dicker als auf dem Kopf. Doch auch in den ehemaligen Geheimratsecken sind sie dick genug, sodass es einfach ein tolles Ergebnis ist.
  • Spenderbereich: Da wo Haare entnommen wurden, sieht man im Grunde keinen Unterschied. Selbst wenn ich sie dort kurz rasieren lasse.
  • Natürlichkeit: Ob auf dem Kopf oder im Bart – meine Haare sehen super natürlich aus und kommen in natürlichen Winkeln aus der Kopfhaut. Alles top!

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass ich dir die Haartransplantation aus eigener Erfahrung nur ans Herz legen kann, wenn du dir dein altes, volles Haar zurück wünscht.

Ich wünsche dir eine gute Entscheidung und eine genauso erfolgreiche Haarverpflanzung.

Tipp: Hast du noch Fragen rund um meine Erfahrungen mit der Barthaartransplantation oder der Haarverpflanzung am Kopf? Dann werfe unbedingt einen Blick in meinen Beitrag über die häufigsten Fragen zur Barthaartransplantation.

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