FAQ – Häufige Fragen

Hier möchte ich meine Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Barthaartransplantation und die Haarverpflanzung am Kopf auflisten. Das erspart sowohl mir, als auch dir als Patient jede Menge Zeit.

Ich habe die Fragen in die Zeit vor, während und nach dem Eingriff eingeteilt. Mit Klick auf einen der drei folgenden Links springst du direkt zu den jeweiligen Fragen:

  1. Vor der Operation
  2. Zur Operation selbst
  3. Nach der Operation

Tipp: Benutzte den Tastaturbefehl „Strg + F“ (Windows) oder „cmd + F“ (Mac), um nach genauen Stichworten zu suchen. Auf diese Weise findest du genau die Fragen, die du dir beantworten lassen möchtest.

Haartransplantation am Bart – Häufige Fragen

Ich hatte selbst so unendlich viele Fragen und musste viel recherchieren. Da ich das meiste jetzt weiß, kann ich es dir auch direkt weitergeben. Wie versprochen findest du jetzt hier alle typischen Fragen in einem übersichtlichen FAQ der Haar- bzw. Barthaartransplantation.

Häufige Fragen zur Zeit vor der Operation

Hier sind zunächst meine Antworten auf häufige Fragen zur Zeit vor der Bart- und Kopfhaartransplantation. Antworten auf fachliche Fragen habe ich noch einmal genauer recherchiert, persönliche Fragen habe ich nach meiner eigenen Erfahrung mit bestem Gewissen beantwortet.

Was sind die Unterschiede zwischen einer Haartransplantation am Bart und einer Operation am Kopf?

Ich habe mir ja die Haare sowohl am Kopf, als auch am Bart in nur einer einzigen Sitzung verpflanzen lassen. Dadurch habe ich einen guten Vergleich zwischen den beiden Formen der Haarverpflanzung. Im Prinzip läuft alles gleich ab. Ich hatte nur beim Bart die größere Sorge, dass ich mir aus Gewohnheit eher Mal daran kratze, als am Kopf. Und die verpflanzten Haare sind im Bart meiner Meinung nach schneller gewachsen.

Wenn es einen echten Unterschied gibt, dann ist das höchstens der Folgende:

  • Die Lücken im Barthaar werden nicht genetisch bedingt größer, sondern bleiben immer gleich groß.
  • Dadurch behält man den vollen Bart im Anschluss an die Operation ein Leben lang und muss nicht die Sorge haben, dass der fortschreitende Haarausfall irgendwann Lücken ins Haarbild reißt.

Mit welchen Kosten muss ich bei der Haartransplantation am Bart und am Kopf rechnen?

Am Ende hängen die finalen Kosten im Regelfall an der Anzahl der zu verpflanzenden Grafts. Wenn sehr viele Haarwurzeln transplantiert werden müssen, ist der Preis für die OP schlussendlich höher. Das ist der entscheidende Faktor meiner Meinung nach. Hier sind die Dinge, die den größten Anteil an den Kosten der OP haben:

  • Operationskosten: Den Löwenanteil der Kosten einer Haarverpflanzung am Bart und am Kopf übernimmt natürlich die Operation selbst. Die Kosten schwanken je nach Anzahl der zu verpflanzenden Haare und des Landes in dem man die OP vornehmen lässt, zwischen 2.000 und 10.000 Euro würde ich schätzen. In der Türkei sind die Kosten z.B. deutlich geringer als in Deutschland – in Istanbul ist ein Eingriff für 2.000 Euro die Regel.
  • An- und Abreisekosten: Wenn du dich, wie ich, für die Haarverpflanzung bei einer Haarklinik im Ausland entscheidest, dann musst du auch etwas höhere Kosten für die Anreise einplanen. Dafür sind die OP-Kosten aber so niedrig, dass es sich immer noch richtig lohnt. Auch innerhalb von Deutschland musst du natürlich solche Kosten einrechnen.
  • Verpflegung: Sowohl am Operationsort, als auch in der Phase nach dem Eingriff, solltest du ein paar Kosten für Verpflegung einberechnen. Von der Haarklinik habe ich ein gutes Mittagessen bekommen und auch im Hotel gab es ein kostenloses Frühstück. Doch beispielsweise für nährstoffreiche Mahlzeiten im Anschluss an die OP – aber auch für Einmalunterlagen zum Schutz des verwundeten Spenderbereiches vor dem Kontakt mit dem Kopfkissen, solltest du auch an mögliche Kosten denken.

Welche Vorteile & Chancen bringt eine (Bart-)Haartransplantation mit sich?

Die folgenden Punkte geben bei vielen Patienten den letzten Impuls, durch den sie sich für die OP entscheiden.

  • Es können wirklich große, kahle Flächen auf der Kopfhaut bedeckt werden
  • Auf kahlen Stellen wachsen plötzlich wieder Haare
  • Die Haartransplantation in der Türkei ist beispielsweise schon ab 2.000 Euro finanzierbar
  • Das Haarbild ist sehr natürlich
  • Sehr lange Garantiezeit für die transplantierten Haare
  • Fast jedes Alter kommt in Frage, der Verlauf des Haarausfall muss nur gut abschätzbar sein.
  • Die Ärzte nehmen täglich Haartransplantationen vor und haben absolut sichere Routineprozesse
  • Man kann nach der OP auch Kurzhaarfrisuren tragen

Wird es auffallen, dass ich eine Haartransplantation hatte?

Deinen engsten Freunden wird es sicher auffallen. Aber es kommt auch darauf an, wie stark dein genetischer Haarausfall bereits fortgeschritten war. Anderen Menschen, die nicht gerade aus deinem engsten Vertrautenkreis stammen, wird die vorgenommene Operation aber vermutlich nicht auffallen, da das Haarbild echt super natürlich ist. Man muss schon sehr genau hinschauen und sich mit der Haarverpflanzung vertraut sein, um das zu erkennen.

Welchen Risiken & Nachteile hat die Haartransplantation (am Bart)?

Bei meiner Operation ist wirklich alles glatt gelaufen. Doch das hier sind auch ein paar Gedanken zu Risiken und Nachteilen, die mir persönlich durch den Kopf gegangen sind, bevor ich mich für die Haartransplantation entschieden habe:

  • Unter Umständen schmerzhaft: Es kommt natürlich ganz auf dein persönliches Schmerzempfinden an. Für diejenigen, die Angst vor OP’s und Spritzen haben, kann es schon einmal kurz schmerzhaft werden. Aber ganz ehrlich, ich hatte auch Angst und schlussendlich kam ich schmerzfrei durch den Eingriff.
  • Sprachbarriere: Wenn ich nicht Englisch sprechen würde, hätte es zu Sprachbarrieren bei meiner OP im Ausland kommen können. Doch auch dann wäre noch ein Dolmetscher hinzugezogen worden, der dieses Problemchen lösen kann.
  • Schlechtes Ergebnis möglich: Es gibt sicher auch schwarze Schafe unter den Haarkliniken, sodass ein nicht zufrieden stellendes Ergebnis im Bereich des Möglichen liegt. Doch wer sich vorher mit der Haarklinik beschäftigt und sich Ergebnisse Bewertungen anderer Patienten ansieht, wird am Ende sicher nicht enttäuscht sein.
  • Grundsätzlich recht kostspielig: So eine Operation wird mit maximaler Präzision von mehreren Ärzten und Assistenten durchgeführt. Dadurch ist die Haartransplantation mit Preisen zwischen 2.000 und 10.000 Euro grundsätzlich relativ teuer. Doch beim Anblick meines Ergebnisses, erscheinen mir die 2.000 Euro dann wieder nahezu lächerlich.
  • Der Haarausfall geht trotzdem weiter: Die Haarverpflanzung ist nicht DAS Allheilmittel, denn der erblich bedingte Haarausfall auf dem Kopf geht natürlich langsam weiter. Unter Umständen ist irgendwann ein zweiter Eingriff nötig. Nach der Barthaartransplantation muss man sich allerdings keine Sorgen machen – da fällt genetisch bedingt sowieso nichts aus. Die volle Molle bleibt für immer.

Hast du einen aussagekräftigen Vorher-Nachher-Vergleich mit Bildern?

Ja den habe ich. Du kannst den Vergleich zum Beispiel in meinem ausführlichen Erfahrungsbericht der (Bart-)Haartransplantation begutachten. Dort stelle ich dir sowohl aussagekräftige Bilder als auch Videos von der Zeit vor und nach der Operation zur Verfügung.

Wie kann ich mir die Entscheidung für oder gegen die Operation leichter machen?

Meine Geheimratsecken waren mittlerweile so groß, dass ich nur noch zwei Möglichkeiten hatte: Glatze oder volles Haar. Mit 24 wollte ich noch keine Glatze tragen, daher fiel mir die Entscheidung schlussendlich leicht. Für eine schnellere Entscheidung kann ich dir die folgenden Überlegungen und Maßnahmen ans Herz legen:

  • Setze dich mit der favorisierten Klinik auseinander. (z.B. Bewertungen anderer Patienten, reine Haarklinik oder auch andere Schönheits-OP’s usw.)
  • Mache dir bewusst, dass reine Haarkliniken die Haartransplantation um die 10 mal am Tag mit sicheren Routine-Prozessen durchführen.
  • Beschäftige dich mit den Chancen, aber auch mit den möglichen Risiken bei der Operation.
  • Spreche mit anderen Menschen, die bereits eine Haarverpflanzung hinter sich haben.
  • Denke darüber nach, wie sehr der Haarausfall für dich ein Problem ist und wie sehr du es lösen möchtest. Die Haartransplantation dazu führen, dass die kahlen Stellen auf deinem Kopf und natürlich auch am Bart aufgefüllt werden. Wenn das dein Traum ist, ist die Operation eine sehr gute Lösung für dich.

Wie lange bleiben die transplantierten Haare im Bart und in der Kopfhaut?

Mir wurde gesagt, dass sie, wenn nichts passiert, ein Leben lang in der Kopfhaut bleiben. Das ist möglich, da als Spenderhaare bevorzugt die Haare aus dem Hinterkopf entnommen und transplantiert werden, die nicht von erblich-bedingtem Haarausfall betroffen sind. Von Elithairtransplant habe ich sogar 30 Jahre Garantie auf die Haartransplantation am Bart und am Kopf bekommen. Das ist schon sehr vertrauensvoll.

Warum hast du die Haartransplantation im Ausland und nicht in Deutschland gemacht?

Ich persönlich habe ja die Barthaartransplantation in einem Gewinnspiel gewonnen, daher hatte ich gar keine Wahl. Aber selbst, wenn ich nicht gewonnen hätte, wäre meine Wahl auf die Operation in der Türkei gefallen. Der Grund dafür ist, dass der Eingriff mit etwa 2000 Euro wirklich bezahlbar ist. In Deutschland hätte ich für einen vergleichbaren Eingriff vermutlich 3 oder 4 Mal mehr bezahlt. Mit der Qualität und den Abläufen vom Erstgespräch bis zum Endergebnis bin ich so sehr zufrieden, dass ich die Operation also so oder so in Istanbul gemacht hätte.

Woher stammen die Haare, die dir in die kahlen Bereiche auf dem Kopf und im Bart verpflanzt wurden?

Die Haare wurden mir im ersten Teil der Operation aus dem Hinterkopf und den Haarseiten entfernt. Die Haare sind nicht vom genetischen Haarausfall betroffen, sodass sie unter normalen Bedingungen auch nicht ausfallen können.

Kann man sich auch Fremdhaare anderer Personen einpflanzen lassen?

Das geht meiner Meinung nach nicht. Die transplantierten Haare müssen zwangsläufig vom eigenen Körper stammen. Sonst werden sie vom Körper abgestoßen.

Es gibt wohl alternativ noch eine Möglichkeit mit Kunsthaar zuarbeiten, dass an der Kopfhaut befestigt wird.

Hast du dir vor der Operation Produkte besorgt, die dir die Nachsorge nachher einfacher machen?

Ja, ich habe mir einige Einmalunterlagen besorgt, die ich im Anschluss an die OP beim Schlafen unter meinen Kopf gelegt habe. Dadurch kommen weder der verwundete Bereich am Hinterkopf, noch die Empfängerbereiche in Kontakt mit der Bettwäsche. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Wundbereiche z.B. mit dem Stoff des Kopfkissens verkleben. Da das nur die Heilung verzögern und das Anwachsen der verpflanzten Haare stören würde, kann ich dir zum Kauf von Einmalunterlagen im Vorfeld der Haartransplantation raten. Lotion, Shampoo, Medikamente uns so weiter habe ich von der Haarklinik bekommen. Ich glaube, dass ist bei den meisten Kliniken auch die Regel.

Empfiehlst du die Kopfhaartransplantation auch bei einer Vollglatze?

Es kommt ganz darauf an, wie groß die kahle Fläche ist. Unter Umständen reicht das Spenderhaar im Hinterkopf nicht aus, um die kahle Fläche abzudecken. Bart und Kopfhaar aufzufüllen, wäre in so einem Fall sicher in den seltensten Fällen möglich. Aber die Frage solltest du wirklich mit einem Experten aus einer Haarklinik besprechen.

Wie lange musstest du warten, bis das verpflanzte Haar richtig gewachsen ist?

Mein verpflanztes Barthaar ist wirklich schnell gewachsen. Meinem persönlichem Empfinden nach, war der Bart schon etwa 3-4 Monate nach dem Eingriff ziemlich voll. Die Haare in den ehemaligen Geheimratsecken sind nach etwa 3 endlich sichtbarer gewachsen. Nach gut 6 Monaten war das Haarbild dann schon ziemlich voll. Und nach 12 Monaten hatte ich dein, sowohl am Bart, als auch am Kopf, mein vollständiges Ergebnis.

Wie hast du dich auf die Operation vorbereitet?

Die Haarklinik hat mir im Grunde alle Tipps & Tricks mit auf den Weg gegeben. Hier sind einige Dinge, die ich bei der Vorbereitung auf die OP beachtet habe:

  • Verbote eingehalten: Kein Alkohol, kein Sonnenbrand, kein Kaffee, kein Friseurbesuch und auch keine unabgesprochene Einnahme von Medikamenten an den Tagen vor der Operation. An diese und weitere Verbote von der Haarklinik habe ich mich natürlich gehalten.
  • Einmalunterlagen besorgt: Ich habe mir schon vor dem Eingriff Krankenunterlagen besorgt. Das hat die Heilung meines Hinterkopfes erleichtert, da ich beim Schlafen auf dem Rücken nicht mit dem Stoff des Kopfkissens in Kontakt kam. Außerdem kann die Betäubungsflüssigkeit so aus der Kopfhaut austreten, ohne auf’s Bett abzulaufen. Absolut zu empfehlen.
  • Personalausweis / Treffpunkt: Damit ich auch sicher von Berlin zur Haarklinik nach Istanbul komme, habe ich natürlich noch einmal alles gecheckt. Habe ich den Personalausweis dabei für den Check-In am Flughafen? Weiß ich, wo ich mich mit dem Fahrer des Shuttleservice am Flughafen in Istanbul treffe? Und so weiter.

Wann rätst du von der Haarverpflanzung ab?

Grundsätzlich kann ich die OP jedem empfehlen, der unter erblich-bedingtem Haarausfall leidet und sein Haar zurückholen will. Abraten würde ich zum Beispiel dann, wenn der Haarausfall eine andere Ursache hat, als die genetische Veranlagung. Aber schlussendlich solltest du solche Fragen immer mit deinem Hautarzt oder den Ärzten in einer Haarklinik besprechen.

Wo hast du die Haartransplantation machen lassen?

Ich habe meine Haartransplantation am Bart und am Kopf über die Berliner Firma Elithairtransplant in der türkischen Stadt Istanbul machen lassen. In Deutschland wurde mein Haarbild zunächst vor-eingeschätzt und fotografiert, bevor Dr. Balwi in der Türkei dann nach Ansicht der Bilder das Go gegeben hat.

Der gesamte Ablauf vom Erstgespräch bis zum vollen Barthaar und vollem Kopfhaar war wirklich klasse.

Hattest du Angst vor der (Bart-)haartransplantation?

Ich habe grundsätzlich ein bisschen Angst vor Operationen und Spritzen. Das war auch bei der Haarverpflanzung der Fall. Doch es hielt sich in Grenzen, auf ich mich in den Händen der Ärzte echt gut aufgehoben gefühlt habe. Außerdem war ich ja nicht der erste, an dem so eine OP durchgeführt wurde.

Ich muss aber zugeben, dass ich, je näher der Operationstermin rückte, doch zunehmend aufgeregter war. Schließlich ist der Eingriff echt lebensverändernd.

Zu welcher Jahreszeit hast du die Barthaartransplantation vorgenommen?

Ich habe die Operation im Frühjahr, genauer gesagt im März, durchführen lassen. Mir war die Jahreszeit aber ehrlich gesagt relativ egal, Hauptsache meine Haare kommen zurück. Ich habe die neuen Haare, auch in der Zeit, als sie noch nicht so kräftig waren, immer mit stolz getragen. Alternativ hätte ich aber sicher im Sommer auch ein Basecap aufsetzen können. Genauso kannst du aber auch im Winter ein paar Wochen nach der Haartransplantation eine Wintermütze tragen. Die Jahreszeit sollte meiner Meinung nach also nicht so eine große Rolle bei deiner Entscheidung spielen.

Sind alle transplantierten Haare angewachsen?

Für mich als Laie ist das nur schwer zu sagen. Das Haarbild – ob am Bart oder auf dem Kopf – ist jedenfalls sehr natürlich und dicht. Aber es ist normal, dass nicht alle verpflanzten Haare anwachsen. Heutzutage sind Anwuchsraten von 92% aber schon sehr gut. Damit möglichst viele der verpflanzten Haare anwachsen, solltest du alle Empfehlungen zur Pflege und Nachsorge nach der Haartransplantation, inklusive der durch die Haarklinik ausgesprochenen Verbote, einhalten.

Wird bei dir nach der Operation eine Narbe zurückbleiben?

Nein, da meine Bart- und Kopfhaartransplanation mit der FUE Technik bzw. ihrer Erweiterung der DHI-Technik durchgeführt wurde. Dabei können die Haare einzeln entnommen und sogar ohne Einstiche auf der Kopfhaut eingepflanzt werden. Eine Narbe entsteht also nicht. Das ist zum Beispiel bei der etwas älteren FUT Methode der Fall. Dabei wird ein Hautstreifen mit Haaren aus dem Hinterkopf entfernt und entsprechend an den kahlen Stellen implantiert.

Geht dein Haarausfall nach der Haartransplantation weiter wie gehabt?

Ja, wenn der Haarverlust erblich bedingt ist, geht schreitet er auch nach der OP weiter fort. Doch die verpflanzten Haare bleiben in der Regel für ein Leben lang. Mein Bart wird vermutlich für immer so voll bleiben, da die Haare dort ja sowieso nicht vom genetischen Haarausfall betroffen sind. Auf dem Kopf werden die Haare langsam weichen, wo sie auch normalerweise durch die Veranlagung verschwinden. Im Zweifel muss ich in Zukunft noch einmal zu einer Haartransplantation in die Klinik. Doch das kann man erst einmal abwarten.

Hast du dich einer oder mehrerer Haartransplantationen unterzogen?

Obwohl ich sowohl meinen Bart, als auch meine Kopfhaut verdichten ließ, konnte die Operation in einer einzigen Sitzung durchgeführt werden. Ich musste also nur ein einziges Mal nach Istanbul.

Häufige Fragen zur Operation selbst

Hier findest du jetzt wie versprochen Antworten auf Fragen rund um den Eingriff selbst. Ich hoffe, dass deine Frage dabei ist und ich sie vollständig beantworten kann.

Wie ist die Operation bei dir abgelaufen?

Ich beschreibe dir hier kurz den Ablauf der Operation, nachdem ich in Istanbul gelandet bin:

  1. Erster Tag: Nachdem ich vom Shuttleservice zur Haarklinik / zum Hotel gefahren wurde, habe ich mich einer Blutuntersuchung unterzogen. Danach habe ich dann in meinem Hotelzimmer eingecheckt, sodass ich mich auf die OP am nächsten Tag vorbereiten konnte.
  2. Zweiter Tag: Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel bin ich zur vereinbarten Uhrzeit in die Haarklinik gegangen. Dort wurden mir nach einem finalen Gespräch mit Dr. Balwi die Haare am Bart und am Kopf abrasiert. Am Vormittag wurden die Spenderhaare aus dem Hinterkopf dann entnommen – und nach einem Mittagessen am Nachmittag wieder eingepflanzt. Danach habe ich einen Kopfverband und Anweisungen für die erste Nacht nach dem Eingriff erhalten.
  3. Dritter Tag: Nach dem Aufstehen in meinem Hotelzimmer habe ich wieder ausgiebig gefrühstückt. Dann bin ich zur Haarklinik gegangen, wo ich mich einer Nachkontrolle unterzogen habe. Dazu wurde der Kopfverband abgenommen. Schlussendlich habe ich einen Fischerhut zum Schutz der Kopfhaut bekommen und wurde nett verabschiedet. Dann ging es mit dem Shuttleservice wieder zurück zum Flughafen und nach Hause.

Wurden dir die Haare vor der Haartransplantation komplett abrasiert?

Ja, sowohl am Bart, als auch auf dem Kopf. Das ist wichtig, damit es bei der Operation für die Haartransplanteure keine Störfaktoren gibt. Wenn die Haare abrasiert sind, können sie die Grafts einfacher entnehmen und auch verpflanzen. Es gibt wohl auch die Möglichkeit, einen Teil der Haare nicht abzurasieren – allerdings sehe das auch nicht besonders toll aus. Wenn du weißt, wie voll dein Haar etwa ein Jahr später ist, fällt dir die Rasur der Bart- und Kopfhaare deutlich leichter. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Mit welcher Methode wurdest du operiert?

Meine Haartransplantation wurde mit der Saphir bzw. DHI Methode, einer Erweiterung der FUE Technik, durchgeführt. Die Saphir-Technik wurde dabei für die vordere Haarlinie genutzt und die DHI Methode dann weiter hinten, damit das Entzündungsrisiko möglichst gering ist. Auf diese Weise erzielt man ein möglichst natürliches Ergebnis mit möglichst geringem Risiko.

Wie lange hat die Haartransplantation bei dir gedauert?

Insgesamt schätze ich die Dauer des Eingriffs auf etwa 8 Stunden. Am Operationstag bin ich gleich morgens in die Klinik gegangen. Die Entnahme hat dann schätzungsweise 3-4 Stunden gedauert. Und die Einpflanzung der Haarwurzeln schätze ich auf eine Dauer von etwa 4 Stunden. Dazu kommt noch die Mittagspause von etwa einer halben Stunde.

War die Haartransplantation am Bart und am Kopf schmerzhaft?

Ob am Bart oder auf dem Kopf, ich hatte echt keine Schmerzen. Wenn es so etwas wie einen schmerzhaften Moment gab, dann war das höchstens das Ziehen, bei der Einführung der Betäubungsspritzen. Aber dadurch merkt man dann schlussendlich gar nichts mehr über die gesamte Dauer der Operation. Du musst dir da also wirklich keine Sorgen machen.

Wurden dir vor der Operation Spritzen in die Kopfhaut injiziert?

Ja, mir wurde die Betäubungsflüssigkeit zur Betäubung des Entnahmebereiches im Hinterkopf mit Spritzen injiziert. Falls du Angst vor den Spritzen hast, kann ich dich aber beruhigen. Auch wenn es ein bisschen zieht, würde ich den kurzen Moment nicht als schmerzhaft bezeichnen. Bei mir liefen die 8 Stunden der Operation dadurch absolut schmerzfrei ab.

In welcher Klinik hast du die Haartransplantation vornehmen lassen?

Meine Haartransplantation am Bart und am Kopf wurde im İstinye Üniversite Hospital im Nordosten von Istanbul durchgeführt. Organisiert wurde der Eingriff über die Berliner Praxis Elithairtransplant. Mein behandelnder Arzt war Dr. Balwi, der sich auch viel Zeit für mich genommen hat. Die Abläufe waren sehr gut organisiert, sodass ich zu keinem Zeitpunkt Sorgen hatte.

Wie viele Grafts wurden bei dir verpflanzt?

Insgesamt wurden mir 4300 Grafts entnommen und in die kahlen Stellen im Bart und auf dem Kopf implantiert. Folgend noch die genaue Aufteilung:

  • Bart: Um meinen Bart aufzufüllen, wurden mir 1000 Grafts in die kahlen Stellen verpflanzt.
  • Kopf: Um meine Geheimratsecken aufzufüllen, wurden mir 3300 Grafts auf die kahlen Stellen am Kopf verpflanzt.

Wie viele Grafts nötig sind, um das Haarbild vollständig aufzufüllen, ist aber bei jedem Patienten unterschiedlich.

Häufige Fragen zur Zeit nach der Operation

Nachdem der Eingriff erfolgreich überstanden ist, beginnt die Regenerationsphase, in der man selbst dafür sorgen kann, dass das Endergebnis der OP großartig wird. Hier findest du deshalb häufige Fragen rund um die Zeit nach der Haartransplantation.

Welche Empfehlungen hast du zur Nachsorge nach der Haartransplantation? Was ist zu beachten?

Von einer guten Haarklinik wirst du grundsätzlich immer ausführliche Tipps zur idealen Nachsorge nach der Haartransplantation erhalten. Ich habe auf jeden Fall die folgenden Ratschläge für dich parat:

  • Verbote einhalten: Ob Sonneneinstrahlung, Alkohol, Sport oder Kopfstoßen – halte dich unbedingt an die Verbote, die dir die Haarklinik für die Zeit nach dem Eingriff ausspricht. Das ist wichtig für das finale Ergebnis der gesamten Operation.
  • Pflegetipps einhalten: Ob Haarwäsche oder Schlafen – auch dazu gibt es klare Anweisungen von der Haarklinik, an die man sich halten muss. Sonst verlängert man den Heilungsprozess und gefährdet zudem die Qualität des Endergebnisses.
  • Einmalunterlagen: Ich habe mir in den ersten Tagen nach dem Eingriff Krankenunterlagen auf mein Kopfkissen gelegt. Dadurch ist mein Wundbereich nicht in Kontakt mit der Bettwäsche gekommen. Auch die Betäubungsflüssigkeit konnte so langsam aus dem Hinterkopf austreten, ohne auf die Bettwäsche zu laufen.

Wie lange hat es bei dir gedauert, bis die Haare vollständig angewachsen sind?

Das ist schwer zu sagen – aber grundsätzlich sagt man, dass die Haare nach etwa 14 Tagen vollständig angewachsen sind. Ab dem Zeitpunkt darf man bei gutem Heilungsverlauf auch wieder eine eigene Kopfbedeckung tragen oder normal duschen. Spreche das aber immer mit deinem behandelnden Arzt ab, dann bist du auf der sicheren Seite.

Sind die Haare in deinem Entnahmebereich immer noch schön voll?

Ja, obwohl mir insgesamt 4300 Grafts entnommen worden sind und selbst wenn ich mir die Seiten kurz rasiere. Das war vorher eine meiner wenigen Sorgen – doch glücklicherweise haben die Ärzte das perfekt hinbekommen.

Was kann ich noch tun, um das Ergebnis langfristig zu verbessern?

Wenn du dein Endergebnis langfristig halten und verbessern möchtest, kann ich dir die folgenden Tipps ans Herz legen:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung unterstützt die Gesundheit der Haare. Ich versuche mich deshalb möglichst gesund zu ernähren und weniger Schadstoffe wie Industriezucker oder Alkohol zu mir zu nehmen.
  • Haarpigmentierung: Auch wenn ich noch keine Haarpigmentierung gemacht habe, ist der Eingriff eine gute Möglichkeit, um das Haarbild noch dichter wirken zu lassen. Dabei wird einfach die Kopfhaut verdunkelt, sodass mögliche Lücken absolut nicht mehr auffallen.
  • PRP-Behandlung: Im Anschluss an die Operation habe ich noch 6 Sitzungen der PRP-Behandlung gegen Haarausfall durchführen lassen. Die sogenannte Eigenbluttherapie unterstützt das Haarwachstum nämlich zusätzlich.

Es gibt sicher noch viele weitere Maßnahmen, die du treffen kannst. Aber das sind schon einmal meine absoluten Empfehlungen für dich.

Wann warst du nach der Haartransplantation wieder gesellschaftsfähig?

Die Krusten im Empfängerbereich am Bart und auf der Kopfhaut waren nach etwa 12 Tagen vollständig verschwunden. Auch wenn die Kopfhaut noch gerötet war, würde ich sagen, dass ich ab diesem Zeitpunkt wieder gesellschaftsfähig war. Ich bin da aber auch echt schmerzfrei. Mich stört es nicht wirklich, was andere über mich denken. Die Vorfreude auf das finale Ergebnis war da viel größer!

Wann konntest du nach der Operation wieder arbeiten?

Als Student war die Ausfallzeit von etwa 2 Wochen nach der OP echt unproblematisch. Als Arbeitnehmer solltest du auch versuchen, danach 2 Wochen Urlaub zu nehmen. Es kommt natürlich auch ganz auf den Beruf an, dem du nachgehst. Doch diese Zeit brauchst du in etwas, bis du wieder gesellschaftsfähig bist und bis die verpflanzten Haare fest angewachsen sind. Einem Bürojob könntest du natürlich grundsätzlich auch schon wieder früher nachgehen. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass der Job nicht anstrengend für dich ist.

Wie hast du nach der Haarverpflanzung geschlafen?

Grundsätzlich habe ich nach der Operation ganz gut geschlafen. Es ist dabei aber ganz besonders wichtig, dass du dich an die Anweisungen der behandelnden Ärzte hältst. Zum einen, damit die Schwellung der Stirn nicht ins Gesicht abrutscht und zum anderen, damit Wunde und Empfängerbereich nicht mit der Bettwäsche verkleben. Diese Anweisungen habe ich von meiner Haarklinik erhalten:

  • 1-5.Tag: An den ersten Tagen durfte ich nur auf dem Rücken und mit einem speziellen Nackenkissen schlafen.
  • 6-9.Tag: Am dem sechsten Tag war es endlich wieder möglich, auch auf der Seite zu schlafen. Obwohl ich aufgrund meiner Barthaartransplanation sogar noch etwas länger gewartet habe.
  • Ab dem 10.Tag: Ab diesem Zeitpunkt durfte ich offiziell auch wieder auf dem Bauch schlafen. Sicherheitshalber habe ich aber noch etwas länger gewartet.

Mein absoluter Tipp: Besorge dir schon im Vorfeld der Operation Einmalunterlagen, die du dir auf dein Kopfkissen legst. Dadurch kann die Betäubungsflüssigkeit langsam aus dem Hinterkopf austreten, ohne dass die Wundbereiche mit dem Stoff der Bettwäsche verkleben.

Wie hast du dir nach der Operation die Haare gewaschen?

Erst 14 Tage nach der Haartransplantation durfte ich mir die Haare wieder wie gewohnt waschen. Vorher musste ich den Spender- und den Empfängerbereich folgendermaßen waschen:

Spenderbereich:

  1. Spezial-Shampoo verteilen und 3 Minuten vorsichtig mit dem Finger sauber streichen
  2. Lotion auftragen und 15 Minuten Einwirkungszeit einhalten
  3. Shampoo und Lotion mit lauwarmem Wasser aus einer Sprühflasche vorsichtig ausspülen
  4. Die ersten drei Schritte ab dem 2.Tag nach der OP bis zum 14.Tag einmal möglich durchführen.

Empfängerbereich:

  1. Lotion vorsichtig mit dem Finger auftupfen und 45 Minuten lang einwirken lassen
  2. Dann vorsichtig mit lauwarmem Wasser aus einer Sprühflasche abspülen
  3. Als nächstes wird das Shampoo vorsichtig aufgetragen und eine Einwirkzeit von etwa 5 Minuten gewährt
  4. Nun spült man den Empfängerbereich wieder mit lauwarmem Wasser aus der Sprühflasche ab
  5. Trocknen nur per Luft oder mit einem sauberen Papiertuch

Hinweis: Bitte halte dich immer an die Empfehlungen und Anweisungen deines behandelnden Arztes.

Welche Medikamente musstest du nach der Haartransplantation einnehmen?

Bitte halte dich bei der Einnahme und der Auswahl des Medikamentes unbedingt an die Anweisungen deiner behandelnden Ärzte.

Folgende Empfehlungen und Medikamente habe ich dazu von der Haarklinik erhalten:

  • Antibiotikum: Ich habe alle 12 Stunden eine Antibiotika-Tablette nach dem Essen eingenommen.
  • Schmerzmittel: Ich durfte es nach der OP bei Bedarf und maximal 6x pro Tag einnehmen. Ich hatte aber im Grunde keine Schmerzen.
  • Anti-Schwellung Tabletten: An den ersten 3 Tagen sollte ich jeweils 3 Tabletten einnehmen. Am vierten Tag waren es dann nur noch zwei und am fünften Tag gar keine Tablette mehr. Die Schwellung war dann auch verschwunden.

Hattest du nach der OP eine Schwellung am Kopf?

Ja, das ist auch völlig normal. Schließlich ist die Betäubungsflüssigkeit noch unter der Kopfhaut. Damit die Schwellung nicht ins Gesicht abrutscht, habe ich ein ganz enges Stirnband bekommen, das ich an den ersten Tagen nach der OP tragen musste. Gegen die Schwellung habe ich außerdem ein Medikament bekommen. Nach etwa 5 Tagen war die Schwellung auf der Stirn dann auch schon verschwunden. Die Flüssigkeit tritt während des Schlafes langsam aus dem Hinterkopf aus.

Kleiner Tipp: Damit die Wunde nicht mit dem Kopfkissen verklebt, solltest du dir Einmalunterlagen besorgen.

Hast du dir nach der Haarverpflanzung erst eimal eine Glatze rasiert?

Nein, das ist auch gar nicht erlaubt. Zumindest darf der verpflanzte Bereich in den ersten 3 Monaten nach der OP nicht einfach abrasiert werden, da durch die Maschine noch nicht fest angewachsene Haarwurzeln herausgerissen werden könnten.

Ich habe mich daran gehalten und nur ganz vorsichtig mit einer Schere nachgeschnitten. Auch dabei ist darauf zu achten, dass man die Haare schneidet, ohne an ihnen zu ziehen. Grundsätzlich habe ich sie, sowohl am Bart, als auch auf dem Kopf, erst einmal einfach wachsen lassen. Auch wenn die ehemaligen Geheimratsecken erst einmal recht licht sind, hat mich das absolut nicht gestört. Werden die Haare bei der Operation ja sowieso ganz kurz rasiert, sodass es Monate dauert, bis die Haare wieder länger sind.

Hast du erst einmal eine Mütze getragen, um die Operation zu verstecken?

Schon auf der Rückreise und in den ersten beiden Wochen nach der Kopf- und Barthaartransplantation musste ich einen Fischerhut tragen, den ich von der Haarklinik bekommen habe. Danach durfte ich wieder eine eigene Kopfbedeckung tragen, aber habe dennoch darauf verzichtet. Mich hat das nicht zu sehr gestört und so kommt täglich noch mehr Sauerstoff an die Haarwurzeln. Ich habe mich einfach darauf gefreut, dass die Haare irgendwann anfangen werden, zu sprießen.

Wann durftest du nach der Haartransplantation wieder in die Sonne?

Ein echtes Sonnenbad habe ich für etwa 3 Monate nach der Operation vermieden. Ein Sonnenbrand hätte den Heilungsprozess verzögert und die Qualität des finales Ergebnisses gefährdet. Für einen kurzen Moment in der Sonne zu sein, sollte zwar grundsätzlich kein Problem sein, dennoch sind Sonnenstrahlen auf den transplantierten Bereich am Bart und am Kopf erst einmal so gut es geht zu vermeiden.

Zum Schutz gegen die Sonne habe ich von der Klinik auch extra einen Fischerhut bekommen.

Wie ist das Haarwachstum der verpflanzten Haare nach der Barthaartransplantation verlaufen?

Kurz gesagt: Kurz waren die Haare voll, dann eher kahl – und ab dem dritten Monat begannen die Haare dann nach und nach richtig zu sprießen. Die Lücken am Bart waren meiner Meinung schon etwas schneller „gefüllt“, als meine Geheimratsecken. Hier noch eine kurze Übersicht über den Wachstumsverlauf:

  • 1. Monat nach der OP: Etwa 40% der verpflanzten Haare waren sichtbar.
  • 3. Monat nach der OP: Etwa 10% der verpflanzten Haare waren sichtbar.
  • 6. Monat nach der OP: Etwa 40% der verpflanzten Haare waren sichtbar.
  • 9. Monat nach der OP: Etwa 60% der verpflanzten Haare waren sichtbar.
  • 12. Monat nach der OP: Etwa 92% der verpflanzten Haare waren sichtbar. (in der Regel wachsen leider nicht alle Haare an)

Damit das so möglich war, habe ich mich wirklich an alle Vorgaben meiner Ärzte bezüglich der ordnungsgemäßen Nachsorge im Anschluss an die Haartransplantation gehalten. Das ist unglaublich wichtig für ein gutes Endergebnis.

Tipp: In meinem Erfahrungsbericht kannst du dir dazu auch noch Bilder und Videos ansehen.

Hast du dir nach der Operation den Kopf gestoßen?

Nein, das ist glücklicherweise nicht passiert. Ich habe mich aber auch immer sehr vorsichtig verhalten und gut darauf geachtet. Vor allem beim Einsteigen ins Auto, am Kofferraum oder beim Schuhe-Zubinden, bestand tatsächlich auch in den normalsten Situationen immer die Gefahr, dass ich mir den Kopf stoße.

Hast du nach der Haartransplantation ein bestimmtes Shampoo verwendet?

Ja, ich habe ein Spezial-Shampoo aus der Pumpflasche verwendet, dass ich von der Haarklinik bekommen habe. Dazu habe ich klare Anweisungen erhalten, wie ich es anzuwenden habe. Man darf es beispielsweise nicht einfach mit der Duschbrause ausspülen, sondern muss dafür vorsichtig Wasser aus einer Sprühflasche verwenden.

Als 2 Wochen nach dem Eingriff vergangen waren, durfte ich dann mein eigenes Shampoo nutzen. Ich habe dann ein biotinhaltiges Shampoo verwendet.

Hast du nach der Haarverpflanzung Alkohol getrunken?

Ich habe mindestens 2 Wochen nach der Bart- und Kopfhaartransplantation keinen Alkohol getrunken. Das ist wichtig, damit die Wundheilung möglichst schnell vollzogen werden kann und damit das Ergebnis nicht gefährdet wird. Auch die Wirkung des Antibiotikums hätte ich durch den Konsum von Alkohol gefährdet. Halte dich also unbedingt an das Alkoholverbot im Anschluss an die OP.

Wann durftest du nach der OP wieder Sport machen?

Da nach der OP absolute Ruhe für den Körper verordnet wird, habe ich erst nach knapp 3 Wochen wieder langsam mit dem Sport angefangen. Und zwar mit leichtem Joggen. Das ist wichtig, damit man den Körper langsam wieder an anstrengendere Tätigkeiten gewöhnt. Danach habe ich mich dann immer wieder etwas gesteigert.

Hier einige Empfehlungen der Ärzte zur Sportpause, die mir noch in Erinnerung sind:

  • Laufen / Walking: Mindestens 2 Wochen Pause
  • Kraftsport: Mindestens 4 Wochen Pause
  • Fußball: Mindestens 6 Wochen Pause

Warum dieses FAQ zur Barthaartransplantation so wichtig ist

Ich weiß ja aus meinen eigenen Erfahrungen mit der Barthaartransplantation und auch der Haarverpflanzung am Kopf, wie wichtig es ist, keine offenen Fragen mehr zu haben. Die Entscheidung für die Operation ist lebensverändernden – schließlich hat man plötzlich wieder Haare, wo vorher keine mehr gewachsen sind. Und kostenlos ist die Haartransplantation in der Regel auch nicht! Damit sich der Aufwand lohnt und du ein perfektes Ergebnis erzielst, beantworte ich dir hier häufige Fragen zur OP auf persönliche Art und Weise.

Ich denke, dass ich dir damit sowohl die Entscheidung für oder gegen die Operation, als auch den gesamten Ablauf der Haartransplantation und die Heilungsphase danach deutlich angenehmer gestalten kann.

Hast du weitere Fragen an mich, die hier noch nicht beantwortet werden? Dann kannst du gern das Kontaktformular nutzen und sie mir schicken. Ich versuche dann, so schnell wie es geht zu antworten.