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Angst vor der Haartransplantation – Muss man sich Sorgen machen?

Muss man eigentlich Angst vor der Haartransplantation haben? Wenn du dir gerade diese Frage stellst, bist du hier genau richtig. Vermutlich steht deine Operation ja sogar kurz bevor. Dann wirst du deine Entscheidung mit Sicherheit nicht bereuen. Das kann ich dir aus meiner eigenen Erfahrung mit der Haartransplantation mit besten Gewissen sagen.

Da ich die Operation also selbst hinter mir habe, möchte ich dich mit diesem Artikel ein bisschen beruhigen und dir eine mögliche Angst vor dem Eingriff nehmen.

Hatte ich Angst vor der Haartransplantation?

Ich würde mich eher als Angstpatient bezeichnen, als jemand, der so absolut furchtlos vor Operationen ist. Natürlich war ich deshalb auch vor der Haartransplantation sehr angespannt. Aber eine echte Angst war es komischerweise nicht – die Vorfreude auf das Ergebnis war bei mir tatsächlich irgendwie größer.

Ich habe ja meine Haartransplantation in der Türkei bei Dr. Balwi vornehmen lassen. Sowohl bei der Erstbetreuung in Berlin bei Elithairtransplant, als auch beim Operationstermin habe ich mich nie unsicher gefühlt. Da mir immer genau gesagt wurde, was mich erwartet, hatte ich dann im Grunde auch keine Angst vor der Haartransplantation. Es war einfach sehr beruhigend, immer einen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben. Auch bei der Nachsorge nach der Haarverpflanzung war übrigens immer jemand da.

Hinweis: Heute habe ich wieder richtig volles Haar und bin mega zufrieden mit meiner Entscheidung. Wirf gern einen Blick auf meine Vorher-Nachher Bilder der Haartransplantation.

Warum viele Patienten vor der Haartransplantation Angst haben

Ich denke, dass ein gesunder Respekt vor dem Eingriff nicht schadet. Angst hatte ich während des gesamten Ablaufs der Haartransplantation aber wie gesagt keine. Rückblickend betrachtet, gibt es meiner Meinung nach nur ein paar Dinge, vor denen man grundsätzlich Angst haben könnte. Um dir mögliche Ängste vor der Operation zu nehmen, möchte ich jetzt die meine Meinung zu eben genau diesen Dingen vorstellen und erklären, warum die Angst im Grunde unberechtigt ist:

1. Grundsätzliche Angst vor Operationen

Wie gesagt, gehöre ich tendenziell auch eher zu der Kategorie „Angstpatient“. Und die Haartransplantation ist halt ein operativer Eingriff, bei dem man Spritzen bekommt und bei dem nachher auch erst einmal eine Wunde am Hinterkopf zu sehen ist. Die gesamte Haartransplantation dauert zudem etwa acht Stunden – auch das ist für den eigenen Körper natürlich sehr anstrengend. Doch irgendwie habe ich mich immer sicher gefühlt. Ich wusste was als nächstes passiert und hatte zudem eine gute Vorbereitung auf die Haartransplantation. Das hat alles ungemein geholfen.

2. Angst vor Missverständnissen

Natürlich kann es auch bei einer Haartransplantation mal zu Missverständnissen zwischen den behandelnden Ärzten und dir als Patient kommen. Das kann aber auch in allen anderen Situationen im Leben passieren. Und genau deshalb musst du auch echt keine Angst vor dem Eingriff haben.

Wer deutsch spricht und sich in Deutschland operieren lässt, hält die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse natürlich maximal gering. Natürlich kann das bei einer Haartransplantation im Ausland schon eher einmal passieren. Doch ich habe bei meinem eigenen Eingriff die Erfahrung gemacht, dass immer ein Dolmetscher bereit stand, wenn ich ihn benötigt habe. Das war zum Beispiel bei der Besprechung der finalen Haarlinie der Fall. Missverständnisse sind also auch im Ausland super unwahrscheinlich. Wenn du noch einigermaßen gut Englisch sprichst, dann sowieso. Also kein Stress!

3. Angst vor der Betäubungsspritze

Damit man während des etwa acht-stündigen Eingriff möglichst gar keine Schmerzen hat, ist die Betäubung deiner Kopfhaut wichtig. Dafür bekommst du unmittelbar vor der Entnahme der Haarwurzeln mittels Spritzen noch eine Kochsalzlösung in den Hinterkopf injiziert. Wenn du sehr schmerzempfindlich bist, kann dieser Moment durchaus etwas unangenehm sein. Ich habe da echt aber nur ein leichtes Ziehen gespürt und das ging nicht einmal eine Minute lang. Die acht Stunden nach den Spritzen waren dann halt richtig chillig. Ich konnte Musik hören und am Handy rumspielen, während ich operiert wurde.

Also: auch vor den Betäubungsspritzen brauchst du wirklich keine Angst zu haben!

4. Angst vor Schmerzen während und nach der OP

Wie bereits angedeutet und auch im Video erwähnt, habe ich die Haartransplantation im Grunde schmerzfrei überstanden. Die Vorfreude auf das finale Ergebnis hat mir tatsächlich alle Ängste vor dem Eingriff genommen – auch vor möglichen Schmerzen. Und am Ende war es echt nur das Zwicken im Hinterkopf, als meine Kopfhaut betäubt wurde. Diese Minute kannst du wirklich locker überstehen, wenn du daran denkst, dass du dafür dein restliches Leben volles Haar haben wirst.

Als Patient könnte man theoretisch auch vor der Zeit nach der Haartransplantation Angst haben. Zum Beispiel davor, dass die Narbe am Hinterkopf, die bei der eher veralteten FUT Methode zurückbleibt, im Laufe der Zeit anfängt weh zu tun. Zum Beispiel, wenn es draußen besonders kalt ist. Das kam schon bei einigen Patienten vor, wie ich gehört habe. Allerdings kannst du diese Narbe ja einfach vermeiden, indem du dich mit der modernen FUE Technik operieren lässt.

Hinweis: Auch hier möchte ich unbedingt wieder unterstreichen, dass du bei einer guten Haarklinik während und auch nach der Operation immer einen persönlichen Ansprechpartner hast, falls wirklich etwas schmerzhaftes passieren sollte.

5. Angst vor einem schlechten Endergebnis

Natürlich sind es nicht nur Schmerzen oder Missverständnisse, vor denen man Angst haben kann. Auch vor einem schlechten Ergebnis sind Ängste natürlich möglich. Der große Vorteil der Haartransplantation ist schließlich, dass innerhalb weniger Monat dort wieder Haare wachsen, wo sie durch den erblich-bedingten Haarausfall schon lange ausgefallen sind. Wenn diese Chance unerwarteter Weise nicht ergriffen wird, wäre das sehr enttäuschend. Schließlich ist die Haartransplantation auch mit Kosten verbunden.

Auch hier kann ich dich beruhigend – zumindest was die Haarklinik angeht, in der ich war. Der Dr. Balwi hat schon mehr als 10.000 Haarverpflanzungen hinter sich uns ist mega kompetent. Auch sein Team übrigens. Die ersten Gespräche mit ihm hatten mich schon richtig beruhigt. Das wird auch dir so gehen, also keine Sorge.

6. Angst aufgrund der Erfahrung anderer

Das Schlimmste ist meiner Meinung nach, wenn einem vor der Operation die Menschen von ihren schlimmen Erfahrungen berichten, die sowieso eher ängstlich bei Haartransplantationen sind und vielleicht auch ein hohes Schmerzempfinden haben.

Tipp: Wenn du dir immer noch Sorgen machst, dann schau dir einfach noch einmal die Chancen der Haartransplantation an. Das sollte dir genügend die Motivation geben, den Schritt zur Operation zu wagen.

Keine Angst vor der Haartransplantation

Wie du siehst, musst du gar keine Angst vor dem Eingriff haben. Die Operationsmethoden haben sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt. Bei modernen Haartransplantationen musst du zum Beispiel keine Angst mehr vor Narben oder irgendwelchen Missverständnissen haben. Die FUE Methode hinterlässt keine keine Narbe mehr am Hinterkopf und auch Dolmetscher stehen bei Operationen im Ausland in der Regel auch immer zur Seite.

Ich kann dir abschließend nur noch den einigen, wichtigen Rat mit an die Hand geben. Freue dich lieber auf das großartige Ergebnis, das dich mit höchster Wahrscheinlichkeit nach der Haartransplantation erwartet, anstatt Angst davor zu haben, was in den aller wenigsten Fällen tatsächlich passiert.

Hast du auch Erfahrungen mit Angst vor der Haartransplantation gemacht? Lass es mich gern durch einen Kommentar wissen.

Tipp: Im meinen ausführlichen Antworten auf häufige Fragen zur Haartransplantation habe ich im Grunde alles Wissenswerte zur Operation zusammengefasst. Falls du dir also noch Fragen auf der Zunge liegen, wirf einen Blick rein!

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